R+V Versicherung ist Social Media Best Practice Beispiel!

Teddy

Das Schwergewicht Google vermarktet aktuell in eigener Sache eine Kampagne der R+V Versicherung als Best Practice Beispiel.

Ein Google Video und eine Fallstudie http://services.google.com/fh/files/misc/rundv_casestudy.pdf sollen Lust machen sich als Unternehmen mehr auf das soziale Netzwerk Google+ einzulassen. Natürlich macht Google damit für sein hauseigenes Google+ Netzwerk Werbung.

 

Dahinter steht aber eine Kampagne des Versicherers, die auch Social Media Insider und Google+ Experte Philip Steuer eine „tolle Überlegung“ und „super Aktion“ findet. Die Aktion mit dem Namen „Teddys suchen ein Zuhause“ bietet kurz vor Heiligabend 2012 einen emotionalen Deal an. Jeder Nutzer der die R+V Versicherung https://plus.google.com/+ruv/posts in seine Kreise aufnimmt, spendet damit als Google+ Follower automatisch einen Teddy. Der Kuschelbär hat am Ohr ein Namensschild, auf dem der Name des Spenders steht. Gleichzeitig werden die Fotos der Teddys mit den Spendernamen am Ohr hochgeladen und via “Tagging” mit dem Spender verbunden. So sieht jeder Follower „seinen“ persönlichen Spenden-Teddy mit eigenem Namen. Klassische Interaktion wie Teilen, +1 und Kommentare sind dann ein sofort messbares Ergebnis dieses individuellen Content.

Die Kuschelbären sind folgend an die Stiftung Bärenherz, Kinderkrankenhäuser und kinderorientierte Institutionen übergeben worden. Hier bestätigt sich erneut, Social Media funktioniert wie der Mensch im Kern funktioniert. Über Emotionen und Gefühle. Hier haben die Follower das Gefühl bekommen etwas Gutes zu tun und die Freude, einen persönlichen Spenderteddy mit Namen auf einem Foto zu sehen. “Tue Gutes und rede darüber“ trifft in dem Fall auf alle Beteiligten zu, sowohl auf das Versicherungsunternehmen, als auch den einzelnen Teilnehmer.

Das Resultat der Aktion:

  • 1650 Follower in den 10 Tagen Aktionszeitraum.
  • Wohltätigkeitsaktion mit zahlreichen Foto-Beiträgen bringen viele positive Kommentare und +1 Bewertungen.
  • Nutzer treten in sehr aktive Dialoge ein.
  • Soziale Imagebildung auf allen Kanälen und Netzen.

Eine Information sollte auch andere Versicherer am Markt hellhörig werden lassen. Nach der Kampagne haben die Wiesbadener Ihre neue Community-Basis gefragt, welche Themenschwerpunkte in Zukunft von Interesse sind. Im Ergebnis wünschen sich die Google+ Community der R+V Beiträge zu Versicherungstipps und Versicherungsinformationen. Weiter auch Einblicke hinter die Kulissen des Unternehmens. Diese Themen findet die Google+ Community am interessantesten, schreibt der Versichere auf seinem Blog. Als zentrale Frage stellt sich natürlich mit welchem Content dies geschehen wird. Wie werden die Follower auch in Zukunft „engaged“ werden. Eines hat die R+V aber geschafft, selbst Google ist ein Follower der Wiesbadener geworden.

[ratings]